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Petersburg in Eis und Schnee ist attraktiv, zieht aber zu wenig Touristen an. (Foto: Deeg/.rufo)
Petersburg in Eis und Schnee ist attraktiv, zieht aber zu wenig Touristen an. (Foto: Deeg/.rufo)
Donnerstag, 17.01.2013

Zu teuer: Wintertourismus in Petersburg nimmt ab

St. Petersburg. Die Zeit um Neujahr herum sollte Petersburg eine zweite Hochsaison bescheren. Doch die Zahl der Besucher ging 2011/12 um 20 Prozent zurück. Die Probleme sind bekannt: zu teure Hotels, verstopfte Straßen.

Als Pendent zu den „Weißen Nächten“ im Sommer sollte das Kulturfestival „Weiße Tage“ die Zeit um die Jahreswende zu einem Magnet für Touristen machen. Doch Petersburg will eine winterliche Hochsaison nicht gelingen. Im Vergleich zu den Vorjahren kam etwa ein Fünftel weniger Gäste.

Bei Russland-Aktuell
• Touristisches Potential Russlands bleibt unausgeschöpft (09.01.2013)
• Kulturminister für drei Tage visafreien Aufenthalt (09.10.2012)
• Kultur-Einerlei: In Petersburg nur noch „Schwanensee“ (18.06.2012)
• Touristenzuwachs SPb.: weniger Europäer, mehr Asiaten (02.05.2012)
Um 15 bis 20 Prozent hat sich der Touristenstrom ins winterliche Petersburg im letzten Jahr verringert, sagt die Statistik. Der Hauptgrund ist nicht neu: die Stadt ist als Destination für Urlauber zu teuer. Die Agentur Mercer Human Resource Consulting hatte Petersburg im Juni 2012 im Rating der teuersten Städte Europas auf Platz acht gesetzt.

Auch das zweite große Problem ist ein altes: der Bus-Fuhrpark ist veraltet und die Straßen sind notorisch verstopft. Alle Appelle der Branche, Reisebussen Vorfahrt und mehr Parkplätze zu gewähren, tragen bisher keine Früchte.

Der Service lässt weiterhin zu wünschen übrig. Und die Hürde Visabeschaffung hält auch immer noch viele potentielle Petersburg-Besucher von einer Reise zurück. Die Initiative, eine dreitägige Visafreiheit für Fluggäste einzuführen, kommt nicht vom Fleck.

Der Petersburger Flughafenbetreiber rechnet nach Einführung einer begrenzten Visafreiheit mit einem Zuwachs von 40 Prozent zu den ursprünglichen Tourismus-Entwicklungsplänen der Stadt für die nächsten Jahre.



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Cello 19.01.2013 - 12:35

Nachdenklich auf beiden Seiten

@laufer, welcher KINDSTOETUNG durch russische Adoptiveltern legalisiert

Vielen Dank, habe ich soeben auch gelesen

http://de.rian.ru/politics/20130119/265350847.html

RU muss in dieser Beziehung hart bleiben und zwar nicht nur den USA gegenueber, sondern weltweit, wie ich gestern schon anmerkte.

- Die Kinder- bei denen in den USA über die Tötungen hinaus, so richtig die Post abgeht- Abschieben im großen Stil auf die sog. Ranch usw.- sind emotional und neurologisch- Dank der vorzüglichen Betreuung in amerikanischer Hand topp-fit. -

Diesen Abschnitt koennen Sie jedoch 1:1 auch auf Russland reprojezieren.

- Die USA sollte insgesamt bei jedem einzelnen Duma-Abgeordneten respektive Bürger Russlands in die Lehre gehen, was Anstand und Gewissen bedeutet. -

Wie schrieben Sie und @Holger Eekhof einst, dass es ueberall Bekloppte gibt. Betreffend Anstand und Gewissen russischer Buerger will ich nicht tiefer darauf eingehen. Ich lebe mehrheitlich seit bald 8 Jahren in Russland und Sie, soviel ich in Erinnerung habe sind eher ein gelegentlicher Besucher Russlands. Darin besteht schon ein relevanter Unterschied um ueber ein Land und seine Leute urteilen zu koennen.


laufer 19.01.2013 - 11:20

Adoptionsverbot USA- hier Cello- etwas Nachdenkliches zum Wochende-Stichwort: Amerikaner sind halt so, wie sie sind

Hallo Cello,

wie ich gerade lese, haben 70 US-Politiker Obama aufgefordert, quasi auf dem kleinen Dienstweg- die Herrschaften nennen das Obamas persönliche Beziehung zu Herr Putin- das dort leidige Problem des Gesetzes ab 1.1.13-Adoptionsverbot USA -na, ich nenne es mal zu relativieren.Dann schreiben die Herrschaften, dass sie verpflichtet sind, den Kindern und Familien, die infolge dieses, so nennen es die Herrschaften, politischen Problems zu Schaden gekommen sind,unverzüglich zu helfen.Ein längerer Aufenthalt von Kindern in Kinderheimen verursacht neurologische und emotionale Störungen- bis hierhin das Zitat.

Russland hat vor einiger Zeit klipp und klar gesagt, dass noch mehrere Kinder- Rechtskraft Urteil usw. ausreisen können.Alle anderen Kinder bleiben in Russland- das ist klar- das ist Gesetz. Und was versucht man hier:
Man versucht jetzt nach zu fordern bzw. zu betteln- halt typisch die amerikanische-Mentalität.Ich will alles- nach Möglichkeit sofort. Im selben Atemzug beleidigt man gleichzeitig Russland, in dem man de facto behauptet, dass die Kinder in den Heimen unter der Betreuung von russischen Bürgern neurologisch und emotional zwingend Schaden nehmen- Eine bodenlose, glatte Unverschämtheit!!!!!!!!!!!!!!!!
Ja, so ist das halt mit dem Big-Business, das mit den Kindern Russlands in den USA zu verdienen ist.
Aber auch dem Gedankengut der Amerikaner sehe ich entspannt und gelassen entgegen, da Russland da noch ein Wort mitredet.
Die Kinder- bei denen in den USA über die Tötungen hinaus, so richtig die Post abgeht- Abschieben im großen Stil auf die sog. Ranch usw.- sind emotional und neurologisch- Dank der vorzüglichen Betreuung in amerikanischer Hand topp-fit.

Die USA sollte insgesamt bei jedem einzelnen Duma-Abgeordneten respektive Bürger Russlands in die Lehre gehen, was Anstand und Gewissen bedeutet.
Einfach ekelhaft, was da in die Welt gesetzt wird.
Leider stimmt es, was hier im Forum z.K. gegeben wurde- ich habe im Internet recherchiert: Es werden tatsächlich in den anderen Ländern, die aus Russland Kinder abgreifen, diese wie Flaschenbier gehandelt.
Alles sehr, sehr traurig.


Matthias 18.01.2013 - 20:05

Was Herr Stoll jetzt mit Servicewüste meint müsste er vielleicht mal erklären... Aber was mir noch eingefallen ist, sind die leider nicht wirklich verbreiteten Fremdsprachenkenntnisse der Leute in Russland.


Stoll 18.01.2013 - 05:30

Das ist von Merkel auch richtig so und sollte auch weiterhin so bleiben.


kaluga 18.01.2013 - 05:25

VISUMZWANG

Das Visafreie Reisen wird von der EU, insbesondere von Deutschland, mit Frau Merkel an der Spitze, blockiert. Bitte den richtigen Schuldigen ansprechen.


Stoll 18.01.2013 - 03:33

Man muss dieses Putinsystem nicht noch durch Besuche stützen. Weltfremde Ansichten vieler Russen kommen noch dazu. Was im Westen selbstverständlich ist, fällt in Russland unter den dehnbaren Verleumdungsparagraphen und vielleicht noch unter Hochverrat. Servicewüste Russland, eine durch und durch korrupte Polizei und Justiz, lassen Reisegedanken an Russland bei mir ganz schnell verschwinden. So denke sicher nicht nur ich. Dafür machen sich Jahr für Jahr zehntausende gut Ausgebildete junge Menschen aus Russland vom Acker. Die kommen so lang Putin an der Macht ist, auch nicht als Besucher wieder. Denn ihnen geht es in England, Frankreich oder Kanada wesentlich besser. Allenfalls streichen sie mit dem Finger einen langen wehmütigen Strich über die Landkarte Russlands. Viele werden sich sicher fragen, warum Russland seit über 90 Jahren bei seinen Staatslenkern immer in die S... greift. Wenn die es nicht wissen, ich weis es auch nicht.


Royaler 17.01.2013 - 23:15

Sommerstatistik?

Was sagt die Ganzjahres - und die Sommerstatistik insbesondere -
Zuwachs an Tourismus? -
Oder schreckt zusätzlich doch die neue antidemokratische Positionierung Russlands Ausländer
davon ab, die Perle an der Neva
aufzusuchen?


Matthias 17.01.2013 - 18:46

Ich denke, es fehlen anständige Unterkünfte im Bereicht von 60, 70 CHF pro Nacht. Verkehr hat mich noch nicht gestört. Ohne Visumzwang würde sicher auch mehr Leute kommen, aber nur 3 Tage ist zu wenig.


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